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Justizministerium feiert Fusion der letzten beiden Filmstudios als historischen Sieg für die Wahlfreiheit

Die Aufsichtsbehörden sagen, der Verbraucher habe nie mehr Auswahl gehabt, vorausgesetzt, man genießt dieselbe Auswahl in verschiedenen Schriftarten.

Zwei identische bronzene Konzernlöwen-Statuen werden unter einer Marmorrotunde von Arbeitern im Anzug zusammengeschweißt. Bildunterschrift: Zwei Studios werden eins, ein Triumph des Wettbewerbs

Das Justizministerium genehmigte am Montag den Kauf eines hundertjährigen Filmstudios durch ein anderes und erklärte, die Zusammenlegung der beiden größten verbliebenen Unterhaltungskonzerne zu einer einzigen, größeren Einheit werde den Wettbewerb auf einem Markt, der nun einen Konkurrenten weniger hat als am Freitag, 'dramatisch steigern'.

Die Beamten erklärten, die Fusion fördere die Rivalität, indem sie sicherstelle, dass niemand mehr übrig bleibe, mit dem man rivalisieren könne. Das entstandene Unternehmen werde nun mit Nachdruck gegen sich selbst antreten, was viele für das fairste denkbare Duell halten.

Endlich wird die Subtraktion als eine Form der Addition anerkannt. — Kartellrechtsanwälte
Ein altes Kino-Vordach in der Abenddämmerung mit Reihen identischer, beleuchteter leerer Tafeln. Bildunterschrift: Jede Leinwand, dasselbe Studio

Der Verbraucher, betonte das Ministerium, habe nach wie vor reichlich Auswahl. Er könne die Filme des Konzerns im Kino, auf dem Handy, im Fernseher oder an die Wand projiziert sehen, und in jedem Fall werde er frei und von ganzem Herzen dasselbe Unternehmen wählen.

Die Kartellrechtsanwälte lobten die Entscheidung für ihre mathematische Eleganz und merkten an, dass endlich die Subtraktion als eine Form der Addition anerkannt werde.

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Ein Sprecher der fusionierten Einheit, die noch nicht entschieden hat, wie sie sich nennen soll, und sich vielleicht einfach 'das Studio' nennen wird, sagte, das Publikum werde keinerlei Unterschied bemerken, und präsentierte genau das als die Errungenschaft. "Sie zahlen, was Sie gezahlt haben, sehen, was Sie gesehen haben, und grollen dem, dem Sie gegrollt haben", sagte er. "Wir haben die Verwirrung der Alternativen beseitigt."

Welche Streaming-Plattform ein Haushalt auch wähle, bemerkten die Analysten, am Ende zahle er an denselben Konzern: Alle Wege führen nun zu einer einzigen Kasse. Ein Markt mit genau einem Teilnehmer kann keine Marktanteile verlieren, eine Stabilität, die das Ministerium als 'das Gesündeste, was ein Markt sein kann' bezeichnete.

Satyr Satire bat ein konkurrierendes Studio um eine Stellungnahme und wurde von Gesetzes wegen an dasselbe Studio verwiesen.