Irans Seeblockade jetzt „Umarmung zur See“, Amerikaner setzen „perkussiven Frieden“ fort
Die Blockade ist eine Umarmung, der Luftschlag eine herzliche Antwort. So liebevoll war Diplomatie noch nie.
SatyrSatire
Ganz im Sinne der Würdigung jener, die am ehesten Chaos in das Gefüge der Weltgesellschaft säen, ist der Paz-Clan der dritte Träger der am wenigsten begehrten Auszeichnung der FIFA.
MEXIKO-STADT — Die FIFA verlieh am Sonntag ihren dritten Friedenspreis des Jahres an das Paz-Kartell, eine mexikanische regionale Verbrecherfamilie, die sie für „Jahrzehnte rücksichtsloser Gewalt, Unterdrückung und genau die Art von Ordnung, die die Welt gerade jetzt braucht“ würdigte.
Bei einer Zeremonie in einem von Soldaten, Schlägern, Auftragsmördern und Bossen umringten Stadion priesen die FIFA-Funktionäre das Kartell als unermüdliche Kraft der Stabilität und merkten an, dass überall, wo es tätig war, eine tiefe und anhaltende Stille zu folgen pflegte. Die Bekanntgabe selbst wurde mit ebendieser aufgenommen.
Der Preis, noch kein Jahr alt, ehrt das, was die FIFA ihre stolzeste Ahnenreihe nennt: die Akteure des Chaos und der Zerstörung, ohne die, so räumten die Organisatoren ein, der schöne Sport weit weniger Gastgeberländer hätte, die bereit wären, dafür zu zahlen.
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Die Blockade ist eine Umarmung, der Luftschlag eine herzliche Antwort. So liebevoll war Diplomatie noch nie.
Ein verletzliches neues Wunder, und jede Institution, die schwor, es zu schützen, stellt sich früh an.