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Seltsame Körper der Außerirdischen: Ergebnis von Jahrmillionen Looksmaxxing

„Uns gibt es Milliarden Jahre länger als die Menschen, und unsere Egos sind genau so eitel geworden, wie man das von uns erwarten würde", gibt E.T.-Influencerin SexxyTreksy in ungefiltertem Holo-Content zu.

Ein klassischer grauer Außerirdischer mit übergroßem kahlem Kopf und riesigen schwarzen Mandelaugen, der mit einem Make-up-Pinsel in seiner dreifingrigen Hand schimmernden Lidschatten aufträgt. Bildunterschrift: E.T. gibt 90 Prozent seiner Credits für ‚Pflegeprodukte' aus.

Eine Sprecherin des Gemeinschaftsunternehmens der Erdbesucher bemühte sich am Dienstag, das unheimliche Tal zwischen der Menschheit und ihren Gästen zu überbrücken. Sie bat die Erde, über die riesigen Augen, das fehlende Kinn, die glatte graue Haut und die kniehohe Statur hinwegzusehen, und erinnerte die Öffentlichkeit daran, dass die Menschen selbst eine ganze Population grotesker Fleischsäcke halten, eine Klasse, die sie ‚Prominente' nennen.

Das Eingeständnis folgt auf eine Warnung menschlicher Xenobiologen an Teenager, dass genau das passiere, wenn sie den ‚Looksmaxxing'-Trend weitertreiben. „Du willst, dass Außerirdische dein Rektum begehren? Denn genau so bringst du Außerirdische dazu, dein Rektum zu begehren!"

Laut dem Gemeinschaftsunternehmen begannen die Grauen historisch als ganz gewöhnliche Spezies mit ganz gewöhnlichen Komplexen. Schätzungen zufolge brauchte es Jahrmillionen des Looksmaxxings, um sie in die grotesken, puppenhaft zerbrechlichen Figürchen zu verwandeln, die sie heute sind. Zu den frühen Artefakten, die Menschen an Absturzstellen geborgen haben, zählen Gegenstände, die Forscher als „Messgeräte", „Verstärkungspillen" und „einen Spiegel in jedem Raum des Flugkörpers, auch im Maschinenraum" beschreiben.

Die Anatomie der Hingabe

Xenoarchäologen haben die beliebte menschliche ‚Doppellid'-Operation auf Technik zurückverfolgt, die von abgestürzten außerirdischen Raumschiffen gestohlen wurde. „Ein paar unserer Extreme-Makeover-Sternenkreuzfahrten sind auf der Erde abgestürzt, aber die haben KEINE Ahnung, wie man die Technik benutzt", tadelte die E.T.-Sprecherin. „Ihre menschlichen Augen nach der OP sehen aus, als wären sie durch mehrere dimensionsübergreifende Wurmlöcher gewandert!", keuchte Treksy mit einem winzigkehligen Gackern. Der passiv-aggressive, rivalisierend-homoerotische, sexuell konkurrierende Ausbruch war typisch für das hochentwickelte, emotional gereifte, egozentrische Wesen. „Diese Lidkorrektur-Phase hatten wir schon vor Hunderttausenden eurer Erdenjahre hinter uns. Heute haben wir mit Abstand die größten Augen, fast ohne eine Spur von Lid. Ihr wünschtet, ihr könntet so gut aussehen", sagte die Sprecherin.

Seitenprofil eines grauen Außerirdischen mit einer riesigen runden, knollenartigen Trollnase. Bildunterschrift: Außerirdische, bevor sie die Nasenkorrektur erfanden.

Das Fehlen von Ohren, Nase und dem größten Teil ihres Mundes diente angeblich dazu, ‚wie niedliche kleine Püppchen' auszusehen, und läutete ihre Dollmaxxing-Ära der evolutionären Verkleinerung ein.

Das Sprechwesen fuhr fort, sich auf die nervtötendste denkbare Weise selbst zu beweihräuchern. „Bewundert meine glatte Haut! In 400 Jahren habe ich wohl einen kleinen Mond an Feuchtigkeitscreme darauf verteilt. Die fahle graue Haut neckt: ‚Du kannst mich nicht anfassen, es sei denn, du willst dir eine Infektion holen.'" Grau ist die Farbe des Niemals. Très chic. Die Pflegeroutine umfasst 340 Schritte und endet damit, dass Poren als Kategorie entfernt werden. „Sie haben keine Haut, so wie wir Haut haben", sagte eine vom Gremium befragte Dermatologin. „Sie haben Finish. Das kommt eher einer Arbeitsplatte nahe."

Der Gemeinschaftsrat habe sehr wohl die Weitergabe der GLP-1-Agonisten-Technik genehmigt, sagte das Sprechwesen, „nur weil uns beim Anblick eurer aufgedunsenen Körper so übel wurde." Die modernen Ozempic-Präparate halten sie seit Jahrmillionen magersüchtig dünn, und das wollten sie teilen.

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Eine Warnung, höflich ignoriert

Geteilter Vergleich: ein ausgemergelter Mensch mit eingefallenen Ozempic-Wangen und verpfuschter Fox-Eye-Operation neben einem gelassenen großäugigen grauen Außerirdischen. Bildunterschrift: Außerirdische geschmeichelt von den Versuchen, wie sie auszusehen.

Ein Schönheitschirurg, der die Befunde des Gremiums durchsah, nannte die Grauen „das wichtigste Vorher-Nachher des Universums". Er merkte an, dass das Vorher-Foto ein Wesen mit warmem Lächeln, sichtbaren Poren und dem zeige, was er als „ein vollkommen passables Gesicht" beschrieb. Das Nachher-Foto ist der Außerirdische.

„Sie haben alles getan, was die Foren empfehlen, und sie haben es mit einer Disziplin getan, die kein Mensch erreicht", sagte er. „So sieht Gewinnen aus. Ich will, dass jeder Neunzehnjährige, der mich nach Kinnimplantaten fragt, sich diesen Kopf ansieht und mir sagt, dass er immer noch gewinnen will."

Bei Redaktionsschluss war der Bericht des Gremiums in genau jenen Foren im Trend, die er beschrieb, wo Nutzer die Hingabe der Grauen lobten und fragten, wo die sich hätten machen lassen.

Luftaufnahme eines großen geometrischen Kornkreises in einem Feld bei Lausanne, Schweiz

Satyr Satire bat das Sprechwesen, seine Hautpflegeroutine zu teilen. Die Antwort umfasste vierzig Seiten und begann mit ‚Schritt eins: Gib das Fleisch auf'.