HARTFORD, CONNECTICUT — Eine diese Woche im Journal of Community Mental Health veröffentlichte Studie hat ergeben, dass die Oben-ohne-Gartenarbeit einer Bewohnerin einer Wohnsiedlung im Raum Hartford mit einem statistisch signifikanten Rückgang der Depressionsraten unter ihren unmittelbaren Nachbarn korrelierte. Der Effekt war in direkter Sichtlinie zum Garten am stärksten und ließ jenseits von zwei Grundstücksgrenzen rasch nach.
„Das haben wir nicht untersucht“, sagte Dr. Carol Nesmith, außerordentliche Professorin für öffentliche Gesundheit an der University of Connecticut und Hauptautorin der Arbeit. „Wir untersuchten die Auswirkungen städtischer Grünflächen auf die psychische Gesundheit. Die Oben-ohne-Sache war nicht Teil des Protokolls.“ Sie hielt inne. „Sie wurde zum Protokoll.“
Methodik
Die Studie verfolgte über vierzehn Monate Depressionsindikatoren in einem zwölf Häuserblocks umfassenden Wohngebiet mithilfe der standardisierten PHQ-9-Skala. Den Forschern fiel eine Anomalie auf: Eine Gruppe von Grundstücken zeigte ab Mai letzten Jahres stark sinkende Depressionswerte, eine teilweise Erholung im Oktober und im darauffolgenden Frühjahr einen erneuten Rückgang.
„Wir glichen die Chronologie mit Umweltvariablen ab“, sagte Nesmith. „Wetter. Lärm. Pollen. Nachbarschaftsveranstaltungen.“ Sie legte ihre Notizen weg. „Es war die Nacktheit.“
Die Versuchsperson erklärte, sie habe beschlossen, die Bildschirme wegzulegen und zur Natur zurückzukehren. Auch die Nachbarn verbrachten weniger Zeit am Bildschirm, während sie im Garten arbeitete. „Es scheint für alle gut zu sein, sogar unsere Forscher waren glücklich“, hieß es in der Studie.
Die Reaktion der Nachbarn
Alle elf Nachbarn, deren Grundstücke in der primären Beobachtungszone der Studie lagen, berichteten von Stimmungsverbesserungen, die sie als „erheblich“ oder „beträchtlich“ bezeichneten. Einer beschrieb den Effekt als „das Beste, was dieser Nachbarschaft passiert ist, seit die Hendersons einen Pool eingebaut haben“. Die Hendersons bestätigten, einen Pool zu haben, betonten aber, dass zum Betreten Badekleidung Pflicht sei.
„Früher fürchtete ich die Morgen“, sagte ein Teilnehmer, ein 74-jähriger Rentner, der direkt hinter Teilnehmerin H wohnt. „Ich wachte auf und spürte eine Schwere. Jetzt stelle ich mir einen Wecker.“ Er habe außerdem mit dem Vogelbeobachten begonnen, bislang aber noch keinen Vogel gesichtet.
Eine zweite Nachbarin, die seit sieben Jahren nebenan wohnt, sagte, sie habe bemerkt, dass sich die Stimmung ihres Mannes seit dem Frühjahr deutlich gebessert habe. „Er repariert endlich das Dach nach all den Jahren. Er ist jeden Tag ein paar Stunden da oben, und er macht nicht einmal Lärm.“
Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit
Die Studie hat die Aufmerksamkeit der kommunalen Gesundheitsämter dreier benachbarter Bezirke erregt, die allesamt nach der Adresse des Forschungsorts fragten. Nesmith lehnte es ab, sie preiszugeben, und verwies auf das Bestreben, die Forschungsperson in ihrer natürlichen Routine zu belassen. „Wir wollten eine Doppelblindstudie, aber wir schaffen es nicht einmal, sie einfachblind zu halten.“
Mehr als ein Nachbar ist vom Dach gefallen, was einige negative Auswirkungen aufgrund des positiven Aufpralls mit dem Boden offenbarte.
Die Antwort der Eigentümergemeinschaft
Die Eigentümergemeinschaft von Lovely Hills prüfte die Aktivität auf ihrer Märzsitzung und stellte fest, dass sie gegen keine geltende Satzung verstieß. Abschnitt 4.7 der Satzung verbietet „Verhalten, das geeignet ist, den Immobilienwert oder die nachbarschaftliche Harmonie zu mindern“. Der Vorstand stellte fest, dass die Aktivität beides gesteigert hatte. Der Antrag, nichts zu unternehmen, wurde mit 6 zu 1 Stimmen angenommen. Die Gegenstimme kam von einem Mitglied, das auf der nach Norden ausgerichteten Straßenseite wohnt.