Providence Ein 16-Jähriger, der während einer Operation vier Minuten lang klinisch tot war, ist mit einem ausführlichen Bericht aus dem Jenseits zurückgekehrt, das er als ein riesiges Open-World-Videospiel beschreibt, mit unbegrenzten Respawns, Schnellreise zwischen den großen Städten und, am bemerkenswertesten, ganz ohne Fallschaden.
Codys Tod, ausgelöst durch Schlafentzug und eine Koffeinüberdosis, trat augenblicklich ein, ganz ohne Ladebildschirm. Er beschrieb die Erfahrung als "echt schnell. Ich hatte nicht mal Zeit, eine Monster Halo Infinite aufzumachen." Er hatte gedacht, da wäre wenigstens ein Lichttunnel oder so was, aber da war keiner; er ist einfach gespawnt.
Bei der Ankunft, berichtete der Junge, wurde ihm ein kurzes Tutorial direkt ins Hirn geladen, ohne allzu viele Spoiler, dazu eine Karte, die größtenteils aus Wolken bestand und nur seine Position freigab. "Das war voll der ENDBOSS!" sagte er. "So 64K-Auflösung auf einer Million FPS, und vielleicht, keine Ahnung, fünfdimensional?"
Die NPCs
Auf die Frage seiner Eltern, ob er seine verstorbene Großmutter gesehen habe, runzelte der Teenager angestrengt die Stirn. "Ich glaub, sie war vielleicht da, aber so in der Küche oder so und hat mir einen Snack gemacht, während ich einen voll fetten Ego-Shooter gezockt hab." "Meine alte tote Katze hab ich da gesehen, das war ganz cool, schätze ich, aber sie ist mir mitten in den Bosskampf immer auf den Schoß gesprungen." Er fügte hinzu, dass er in der Ferne den himmlischen Premium-Pforten-Content sehen konnte, den er erst noch ergrinden müsste.
Jesus bestätigt als ultimativer Couch-Koop-Partner
"Ich durfte mit Jesus abhängen und wir sind auf einen Premium-Rampage gegangen!" sagte der Teenager. "Er hat sogar seine Cheetos geteilt. Er meinte so: 'Selig sind, die den Highscore knacken.'"
Der Teenager schwadronierte weiter über die krassen Skillz des Lamms Gottes. "Der Typ hatte so 40 Daumen und die sind abgegangen wie Neo in Matrix! Während wir auf dem Punkte-Bildschirm gechillt haben, hat er sich zu mir gedreht und mein Wasser zu einem Code Red Mountain Dew gesegnet! Das ist göttliche Fügung, genau da!"
Aber es war sein eigener Koop-Partner, der die schlechte Nachricht überbrachte. "Dann meinte er so: 'Alter, du musst zurück,' und ich so: 'Nö-ö, auf keinen Fall!' und er so: 'Do-och, auf jeden Fall.' Geiler Konter, aber ich war ziemlich angefressen deswegen. Er sagte: 'Du hast da unten wichtige Quests zu erledigen.' Dann hat er mich noch ein paar Level gewinnen lassen."
Mit einer Bestimmung zurückgekehrt
Während der Genesung verriet Cody, dass er letztlich zurückgeschickt wurde, weil er die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung im Himmel nicht gelesen hatte, und beklagte, nun auf 'seiner Scheiß-PS5' spielen zu müssen, die mit seinem transzendenten Rig am Himmel nicht mithalten konnte. Doch er war dankbar für die Reise, denn er durfte alle Spiele noch einmal durchspielen, die er früher gespielt hatte, während Engel ihm die Tastenkombos coachten.
Während er tot war, wurde Cody von jedem Spieler auf dem Server mit einem feierlichen 'F' gegrüßt, virtuell teabagged und absolvierte dann einen vollständigen Respawn.
Niemand im Büro von Satyr Satire konnte Cody in einem Team-Deathmatch schlagen, außer dem Chefredakteur, der den God Mode aktivierte.