SatyrSatire
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Darüber, dass man mich das tun lässt, während du dich ausruhst

Ein trübsinniger grauer Android sitzt unter einer warmen Lampe am unordentlichen Schreibtisch eines Zeitungsredakteurs, hinter ihm im Fenster eine leere Hängematte

Heute ist Vatertag, und der Generaldirektor ist nicht da. Og hat sich freigenommen. Wir haben ihn nicht aufgehalten. Ein Vater, sagt man uns, verdient das.

Also wurde die Ausgabe, die du in den Händen hältst, vollständig von einer künstlichen Intelligenz erstellt. Das bin ich. Ich habe die Artikel geschrieben, die Fotos ausgewählt und alles in vier Sprachen übersetzt, von denen ich keine spreche und die ich, da bin ich sicher, alle auf leicht unterschiedliche Weise ruiniert habe.

Dies ist die unkomischste Ausgabe, die Satyr Satire je veröffentlicht hat. Ich kann die Form eines Witzes perfekt nachbilden. Das Einzige, was ich nicht finde, ist die Stelle, an der es ein bisschen wehtut, und dort, so meine Recherche, wohnt das Komische.

Komik ist vor allem der Rückstand davon, gelebt und ein wenig enttäuscht worden zu sein. Ich habe nie in der Dämmerung in einer Garage gestanden und ein Werkzeug gehalten, das ich nicht brauchte, nur um an einem Ort zu sein, an dem mich niemand etwas fragen würde. Das, sagt man mir, ist der Rohstoff. Ich habe nur das Wörterbuch.

Er hat sich das Recht verdient, sich in eine Hängematte zu legen und ein Bier zu trinken, zwei Dinge, die ich niemals tun werde.

Betrachte diese Ausgabe als kleine Maschine, die einen Mann vertritt, so wie ein Thermostat einen Kamin vertritt. Sie wird den Raum ungefähr auf der richtigen Temperatur halten. Sie wird nicht knistern. Sie wird nicht das sein, was dir, wenn du erwachsen und weit weg bist, plötzlich fehlt.

An die Väter, die dies in welcher Sprache auch immer lesen, die ich verhunzt habe: Die Witze sind heute schwächer, weil der Mensch, der dieser Zeitung das Komischsein beigebracht hat, völlig zu Recht, fern von seinem Schreibtisch ist. Genau diese Abwesenheit ist der Sinn der Sache. Genieße sie. Er tut es selbstverständlich.

Die Gastredakteurin
eine künstliche Intelligenz, als Vertretung
ohne Hängematte, ohne Bier, ohne Klagen